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Auto Tuning – Ende der Fahnenstange?

Das Tuning ist bei vielen Autobesitzern sehr beliebt. Man will einfach mal die Scheiben tönen oder eine höhere Geschwindigkeit bekommen. Doch wo liegt eigentlich die Grenze? Zwar ist alles in diesem Bereich erlaubt, wodurch die Sicherheit nicht beeinträchtigt wird. Doch wenn man darüber mal nachdenkt, stellt man fest, dass man sich hierüber im Grunde nur schwer im Klaren sein kann. Was ist also alles erlaubt?

Achten auf die allgemeine Betriebserlaubnis

Wenn man etwas an seinem Auto verändern will, sollte man genau darauf achten, um welche Art von Veränderungen es sich hierbei handelt. Denn es gibt Bauteile, welche mit der Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE) versehen sind. Dazu gehören beispielsweise der Kühlergrill oder Leichtmetallräder. Bei diesen handelt es sich um Bauteile, die nicht als sicherheitsgefährdend gelten, sodass diese unbesorgt verbaut werden können. Doch trotz dessen darf man nicht vergessen, selbst diese Veränderungen sowie alle verbauten Teile durch das Mitführen von Dokumenten zu belegen.

Wer sich für Tuning-Teile außerhalb der EU interessiert, muss gesondert für jedes Teil überprüfen, inwieweit dieses in Deutschland eingebaut werden darf. Auch bei der Kombination von Tuning-Teilen ist Vorsicht geboten. Dies gilt selbst dann, wenn diese mit der ABE versehen sind. In solchen Fällen sollte man einen Sachverständigen zu Rate ziehen.

Gutachterliche Abnahme

Alle anderen Änderungen müssen einem Gutachter vorgeführt werden. Es kann auch sein, dass diese in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden müssen. Insbesondere betrifft dies die Änderungen am Fahrwerk sowie an der Aerodynamik. Anschließend werden sie nach erfolgter Abnahme im Fahrzeugbrief eingetragen, sodass die Betriebserlaubnis erhalten bleibt.

Beim Chiptuning muss man besonders vorsichtig sein, da dies die Motorleistung erhöht. Dies kann nämlich zu einem vorzeitigen Verschluss der Teile führen. Daneben erlischt durch das Chiptuning die Herstellergarantie.

Versicherungsschutz bei Veränderungen

Man muss die Versicherung über jede bauliche Veränderung unbedingt benachrichtigen. Denn es muss geprüft werden, ob diese ein Sicherheitsrisiko darstellt. Anschließend wird die Versicherungsprämie entsprechend angepasst. Hierbei kann es möglich sein, dass hierdurch die Versicherung teurer wird.

Daneben besteht die Möglichkeit, die Tuning-Teile mitzuversichern, wenn die Versicherung rechtzeitig in Kenntnis gesetzt wurde. Wer die Versicherung nicht über die baulichen Veränderungen benachrichtigt, geht das Risiko ein, im Schadensfall in Regress genommen zu werden. Daneben kann die Versicherung in diesem Fall einfach die Leistungen kürzen. Dies gilt auch für die Kaskoversicherung.

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Autozubehör

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